So ist der Kreis aufgebaut

Ausgehend von C-Dur führt jeder Schritt im Uhrzeigersinn eine Quinte nach oben: G-Dur, D-Dur, A-Dur und so weiter. Dabei kommt schrittweise ein Kreuz hinzu. Gegen den Uhrzeigersinn führt der Weg über F-Dur, B-Dur, Es-Dur und weitere B-Tonarten; dort kommt schrittweise ein B hinzu.

Was du damit praktisch ablesen kannst

Ein einfaches Beispiel

C-Dur hat keine Vorzeichen. Ein Quintschritt weiter liegt G-Dur mit einem Kreuz. Danach folgt D-Dur mit zwei Kreuzen. Auf der B-Seite liegt zunächst F-Dur mit einem B und danach B-Dur mit zwei Bs. Diese Regel macht das Vorzeichenmuster leichter merkbar als eine isolierte Liste.

Achtung bei deutscher und englischer Benennung

Im Deutschen bedeutet H den englischen Ton B natural, während deutsches B dem englischen B-flat entspricht. Viele Quintenzirkel im Internet verwenden englische Notennamen. Prüfe deshalb immer das Benennungssystem, bevor du „B“ auf einer englischen Grafik direkt als deutsches B liest.

Was der Quintenzirkel nicht automatisch erledigt

Er ersetzt keine Analyse eines konkreten Stücks und sagt nicht allein, welche Akkordfolge „richtig“ ist. Er ist eine Landkarte für Tonarten und Beziehungen. Für eine konkrete Harmonieentscheidung brauchst du zusätzlich musikalischen Kontext.

Quellen & Prüfhintergrund
Fachliche Kernaussagen wurden gegen die verlinkten Quellen geprüft. Stand: 23.09.2026.